Feuerwehrehrenmal

Ein Denkmal und seine Geschichte

Feuerwehrehrenmal
Feuerwehrehrenmal auf dem Friedhof in Neustadt bei Coburg
Auf dem Marktplatz in Neustadt standen einst neben der Löwen-Apotheke mehrere große Gebäude die dem Neubau der Sparkasse weichen mussten. Ursprünglich war die Städtische Sparkasse in dem Eckhaus Marktplatz/Augustastraße untergebracht, während das Verbindungshaus zur Apotheke hin das Hotel „Zur Post“ war. Es genoß ein hohes Ansehen und wurde von den Kaufleuten gerne als Übernachtungshaus gewählt, weil es im Zentrum der Stadt lag.

Am 24. Mai 1884 brach auf ungeklärte Weise im Hotel ein Brand aus, dem das gesamte Gebäude zum Opfer fiel. Die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun, um die Nachbargebäude vor den Flammen zu bewahren. Zwischen der Löwen-Apotheke und dem Hotel stand eine hohe Feuermauer aus massiven Ziegelsteinen gemauert.

Diese Wand wurde einigen Feuerwehrleuten zum Verhängnis. Gerade als sie mit Löscharbeiten beschäftigt waren, stürzte die hohe Mauer ein und begrub die Feuerwehrmänner unter sich. Für Sie kam jede Hilfe zu spät.

Es waren dies:

  • Ernst Knoch
  • Franz Braunschmidt
  • Johann Welsch
  • Georg Bauer
  • sowie die beiden Arbeiter Hans Ruppel und Niko Dorst aus Meilschnitz.

Sie konnten nur noch tot aus den Trümmern geborgen werden. Auf dem Neustadter Friedhof wurden sie im Feuerwehr-Ehrengrab bestattet.

Die prunkvolle Einladung zur Einweihung des Feuerwehr-Grab-Monumentes zeigt die Bedeutung die dieser Veranstaltung und auch dem Denkmal begemesser wurde
Die prunkvolle Einladung zur Einweihung des Feuerwehr-Grab-Monumentes zeigt die Bedeutung die dieser Veranstaltung und auch dem Denkmal begemesser wurde

 

 

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